Nach großen Mühen und zahlreichen Rückschlägen konnte der Bauunternehmer Barry Clifford die verschollene Whydah tatsächlich aufspüren und große Mengen an Goldmünzen und zahlreiche Gebrauchsgegenstände bergen. Besonders letztere sind von großem Interesse, weil sie viel über das tägliche Leben der Piraten erzählen. Denn die Whydah ist das einzige Piratenschiff, das jemals gefunden wurde. Barry Clifford und sein Ghost-Writer Paul Perry beschreiben nicht nur eine spannende Schatzsuche, sondern erzählen auch die Geschichte des einstigen Sklavenschiffes, das von Kapitän Black Sam Bellamy vor der Küste Kubas gekapert wurde. Das kurzweilige und unterhaltsame Buch schlägt den Leser sofort in seinen Bann. Es ist die perfekte Lektüre für einen verregneten Sonntagnachmittag. Ärgerlich ist nur, dass der Verlag die wunderbare alte Seekarte von Cape Cod aus dem Jahre 1717 nur zur Hälfte und im Format sechs Mal zehn Zentimeter beigefügt hat. Wer darauf den Fundort der Whydah zu entdecken vermag, kann sofort als Ausguck eines Piratenschiffes anheuern. Rezensent: Dr. Karin Küppers.