Takeltyp
Rahschiff mit 3 oder mehr Masten und Mischtakelage: Fockmast und Großmast voll rahgetakelt nur letzter Mast (Besanmast) mit Gaffelsegel sowie Gaffeltoppsegel am Klüverbaum und zwischen den Masten Stagsegel
Hinweis:
Mitte 19. Jahrhundert schnelles Wachsen der Schiffsgröße verlangt mehr Segelfläche geringe Frachtraten zwingen zur Rationalisierung 3. Mast mit Gaffelsegeln verlangt keine Besatzungsvergrößerung Verwendung häufigste Takelung auf Frachtschiffen in der großen Fahrt im 19./20. Jahrhundert. Die "Flying-P-Liner" waren fast alle Barken Noch heute als Schulschiffe im Einsatz
SchiffsmaßDie Breite eines Schiffs an seiner breitesten Stelle. Die äußerste Breite beinhaltet die Dicke der Rumpfbeplankung und gibt die gesamte Außenbreite des Schiffes an. Unterschieden wird in manchen Fällen zwischen der maximalen Breite (BMAX) und der Breite an der Wasserlinie (BWL).
Hinweis: Sie ist das grundlegende Maß , das entscheidend für das Design, die Stabilität und die Leistung eines Schiffes ist.
Takeltyp: Segelschiff mit zwei Masten, dessen vorderer als Fockmast und der hintere als Großmast bezeichnet wird. Am Fockmast führt eine Brigantine Rahsegel; am Großmast führt sie teilweise oder ausschließlich Schratsegel. Sie ist eine Mischform von Schoner (Schratsegel) und Brigg (Rahsegel), daher auch als Schonerbrigg bezeichnet.
Hinweis:
Vertreter dieses Takeltyps ist z.B. die Greif.
Takeltyp: Zweimastiges Segelschiff mit Rahsegeln an beiden Masten. Zusätzlich wird am Großmast ein Schratsegel (noch heute meist ein Gaffelsegel) gefahren, das bei dieser Takelungsart Briggsegel heißt. (Quelle: Wikipedia)
Hinweis:
Beispiele für Briggen sind z.B. die polnische Fryderyk Chopin oder die deutsche Roald Amundsen
Schiffslast, das Maß, nach dem die Schiffsfrachten berechnet werden. In Deutschland ist sie seit 1872 einheitlich die Tonne von 1000 kg, und der Raumgehalt der Schiffe wird durch das Kubikmeter = 0,35317 Reg.-Ton. gemessen. Vorher in Preußen und Hannover (Roggenlast) 4000 Pfund = 1870,84 kg, in Mecklenburg = 2032,92 kg, in Lübeck = 5000 Pfund = 2432,37 kg, in Bremen = 1994 kg etc., seit 1858 mit geringen Ausnahmen 40 Zollzentner = 2000 kg.Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 17. Leipzig 1909, S. 782.
Hinweis: Für die hier vielfach genannten Rostocker Segler galt i.d.R. eine Last=6000 Pfund.
Ein Rahsegel ist ein rechteckiges Segel, das quer zur Fahrtrichtung des Schiffes an einer horizontalen Stange (Rah) befestigt ist. Es zählt zu den traditionellen Segeltypen und wurde vor allem auf historischen Großseglern zur Nutzung des Windes von hinten eingesetzt.
Hinweis:
Obwohl „square sails“ rechteckig sind, stammt der Name von ihrer quer zur Fahrtrichtung montierten Position, nicht von ihrer geometrischen Form.
Schiffsinnenmaß Oberkante Bodenwrangen – Unterkante oberstes durchgehendes Deck, gemessen mittschiffs auf halber Schiffslänge,
Hinweis: Die Raumtiefe ist ein entscheidendes Maß für die strukturelle Integrität des Schiffes und spielt eine Rolle bei der Berechnung des Volumens und der Tragfähigkeit. Sie ist eine der Hauptdimensionen, die bei der Konstruktion und Klassifizierung von Schiffen berücksichtigt werden.
Siehe "Brigantine"
Segel die nicht an einer Rah befestigt sind. Sie werden in Ruhestellung in Richtung der Schiffslängsachse gesetzt.
Hinweis: Beispiele sind Stagsegel und Gaffel-Segel