Takeltyp
Rahschiff mit 3 oder mehr Masten und Mischtakelage: Fockmast und Großmast voll rahgetakelt nur letzter Mast (Besanmast) mit Gaffelsegel sowie Gaffeltoppsegel am Klüverbaum und zwischen den Masten Stagsegel
Hinweis:
Mitte 19. Jahrhundert schnelles Wachsen der Schiffsgröße verlangt mehr Segelfläche geringe Frachtraten zwingen zur Rationalisierung 3. Mast mit Gaffelsegeln verlangt keine Besatzungsvergrößerung Verwendung häufigste Takelung auf Frachtschiffen in der großen Fahrt im 19./20. Jahrhundert. Die "Flying-P-Liner" waren fast alle Barken Noch heute als Schulschiffe im Einsatz
SchiffsmaßDie Breite eines Schiffs an seiner breitesten Stelle. Die äußerste Breite beinhaltet die Dicke der Rumpfbeplankung und gibt die gesamte Außenbreite des Schiffes an. Unterschieden wird in manchen Fällen zwischen der maximalen Breite (BMAX) und der Breite an der Wasserlinie (BWL).
Hinweis: Sie ist das grundlegende Maß , das entscheidend für das Design, die Stabilität und die Leistung eines Schiffes ist.
Takeltyp: Segelschiff mit zwei Masten, dessen vorderer als Fockmast und der hintere als Großmast bezeichnet wird. Am Fockmast führt eine Brigantine Rahsegel; am Großmast führt sie teilweise oder ausschließlich Schratsegel. Sie ist eine Mischform von Schoner (Schratsegel) und Brigg (Rahsegel), daher auch als Schonerbrigg bezeichnet.
Hinweis:
Vertreter dieses Takeltyps ist z.B. die Greif.
Takeltyp: Zweimastiges Segelschiff mit Rahsegeln an beiden Masten. Zusätzlich wird am Großmast ein Schratsegel (noch heute meist ein Gaffelsegel) gefahren, das bei dieser Takelungsart Briggsegel heißt. (Quelle: Wikipedia)
Hinweis:
Beispiele für Briggen sind z.B. die polnische Fryderyk Chopin oder die deutsche Roald Amundsen